FSV setzt Ausrufezeichen beim Kocherderby
FSV Bad Friedrichshall 1898 : SG Degmarn-Oedheim 2 | 33:24
Nachdem man zuletzt aus zwei knappen Spielen nur einen Punkt holen konnte, musste die Mannschaft gegen die Nachbarn aus Oedheim zeigen das ihre Ambitionen für die Runde gerechtfertigt sind. Ohne Marathonläufer Norman, dafür mit ungewohntem Rückraum, betrat man die volle Kocherwaldhalle.
Die erste Hälfte begann außergewöhnlich stark, die Abwehr, unter Führung von Rückkehrer Marcel Klenk, stand geschlossen und ließ den Gästen keine Räume. In der Anfangsphase scheiterte die Friedrichshaller Offensive noch am Oedheimer Schlussmann, doch sobald der Knoten in der vierten Minute geplatzt war, ging es Schlag auf Schlag. Die Mustangs schafften es in einem Zug ihre Führung auf 11:1 auszubauen. Erst durch eine Friedrichshaller Unterzahl konnten die Gäste sich wieder fassen und schafften es selbst einige Tore zu werfen. So konnten sie zur Hälfte auf 11:19 verkürzen.
Der FSV kam deutlich geordneter aus der Kabine als man das in der ersten Hälfte war, schließlich war allen klar, dass man dieses Spiel nur noch selbst verlieren konnte. So spielte man die zweite Halbzeit zwar immer noch mit Tempo und einer starken Defensive, doch ging nicht mehr so ein hohes Risiko ein wie in Durchgang eins, um Zeitstrafen und Strafwürfe zu verhindern. Am Ergebnis änderte sich in der zweiten Hälfte nicht mehr viel und man trennte sich mit einem verdienten 33:24.
Nun sind die Heimspiele für die Hinrunde fast schon vorbei, und das Momentum aus diesem Spiel muss auf jeden Fall in die Auswärtsspiele mitgenommen werden. Denn auf dem Sieg ausruhen kann man sich nicht, schließlich wartet am nächsten Sonntag schon die SG Scho/Bott 3.
Wir bedanken uns bei unseren Zuschauern, den Gästen sowie der Schiedsrichterin aus Gundelsheim, und wünschen unseren verletzten baldige Genesung.
FSV Bad Friedrichshall 1898: Tom Gotzig; Jonas Uhrich(2); Matthew Lee(4); Jonas Feimer; Lars Schmidt(1); Markus Bullmann(4); Florian Kistenmacher(5); Marvin Laub(5); Maximilian Veith; Zeljko Dusanic(3); Albert Renz(2); Tim Friederich; Marcel Klenk(7); Peter Jäger
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